Gebäudeansicht der ASB-Kreisgeschäftsstelle in Rehburg-Loccum an der Nienburger Straße 40
Ausbildung im Rettungsdienst

Auch wenn es mal nicht so läuft: Aufstehen und Weitermachen!

In wenigen Tagen beginnt bei uns für 4 junge Menschen die Ausbildung zur/m Notfallsanitäter/in. Wir haben die beiden frisch ausgebildeten Notfallsanitäterinnen Jolanta und Nadine interviewt, gemeinsam Rückblick gehalten und nachgefragt, welchen wichtigen Tipp sie den Neuen mit auf den Weg geben möchten.


Jolanta Wawrzuta

Foto: ASB/J.Wawrzuta

Wie fühlst Du Dich mit dem erfolgreichen Abschluss in der Tasche?
Ich bin sehr erleichtert und stolz auf mich.

Wie war das Gefühl, als Du Dein Zeugnis in die Hand bekamst?
Ich konnte es nicht glauben und die Tränen nicht zurück halten

Als Du die Ausbildung angefangen hast: Gab es Befürchtungen, die Du vorher hattest, die aber nicht eingetreten sind?
Ich habe befürchtet, dass ich als 3-fache Mutter nicht ausreichend Zeit zum Lernen haben werde und dass meine Sprachkenntnisse nicht genug für die Ausbildung sind.

Welche Erwartungen, die Du am Anfang hattest, haben sich voll erfüllt?
Dass ich nach der Ausbildung, keine Angst mehr haben werde, die Verantwortung auf dem Auto zu übernehmen und schnell die richtige Entscheidung treffen kann.

Welches Erlebnis war das schönste, während Deiner Ausbildungszeit?
Immer wenn ich das Gefühl hatte, anderen geholfen zu haben, egal ob das während meinem Praktikum im Krankenhaus oder an der Wache war.

Deine Azubizeit beim ASB-Kreisverband Nienburg: Wie würdest Du sie in 1-3 Sätzen beschreiben?
Es waren schöne 3 Jahre mit tollen Kollegen, die immer wenn ich es gebraucht habe, Zeit für mich gefunden haben. Besonders in der Zeit vor meinen Prüfungen. Dafür ein großes Dankeschön von mir!

Wenn Du jetzt an Deinen ersten Dienst denkst, den Du als verantwortliche Notfallsanitäterin antreten wirst: Was geht Dir durch den Kopf?
Ich hoffe einfach, dass das ein ruhiger Dienst wird und dass ich mit einem erfahren Rettungssanitäter fahren werde. Ich brauche auf jeden Fall Zeit mich in meine neue Rolle als Notfallsanitäterin hineinzufinden.

Welche/n Tipp/s kannst Du neuen Azubis für Ihre Ausbildungszeit mit auf den Weg geben?
Je mehr Erfahrung ihr während der Ausbildung sammelt, desto einfacher wir die Prüfung sein. Frag viel, übt viel, lernt viel - Die 3 Jahre sind sehr schnell um! Und das Wichtigste: Ihr werdet mehrfach auf die Schnauze fallen, aber wichtig ist immer wieder aufzustehen, Krone richten und weitergehen.

Nadine Fomferra

Foto: ASB Nienburg

Wie fühlst Du Dich mit dem erfolgreichen Abschluss in der Tasche?
Ich fühle mich erleichtert und frei. Vor allem bin ich stolz auf mich.

Wie war das Gefühl, als Du Dein Zeugnis in die Hand bekamst?
Die Zeugnisvergabe war gar nicht so spannend, sondern die vorherige Ergebnis-bekanntgabe. Diese war für uns alle aus der Klasse hoch emotional. Jeder hat sich für jeden von Herzen gefreut und es sind viele Tränen geflossen.

Als Du die Ausbildung angefangen hast: Gab es Befürchtungen, die Du vorher hattest, die aber nicht eingetreten sind?
Ich hatte Angst, dass ich nicht zu diesem Berufsbild passe, da ich so aufgewachsen bin, dass Rettungsdienst und Krankenhäuser nur Negatives bedeuten. Aber ich kann mir nichts anderes mehr vorstellen und bin so glücklich in diesem Beruf. Es gibt so viele positive Seiten.

Welches Erlebnis war das schönste, während Deiner Ausbildungszeit?
Da gibt es nicht nur eins: Am schönsten war es immer, wenn man gesehen hat, dass das was man tut, direkt auch hilft. Zum Beispiel wenn man einem Patienten kaltes Wasser zum Trinken gegeben hat und die schnelle Herzfrequenz gesunken ist oder wenn man es geschafft hat, bei einem Kindernotfall umzudenken, um den kleinen Patienten fachgerecht und in seinem Tempo zu betreuen und zu untersuchen.

Deine Azubizeit beim ASB-Kreisverband Nienburg: Wie würdest Du sie in 1-3 Sätzen beschreiben?
Ein auf und ab, wie eine Achterbahnfahrt. Mit einem klaren Ziel.

Wenn Du jetzt an Deinen ersten Dienst denkst, den Du als verantwortliche Notfallsanitäterin antreten wirst: Was geht Dir durch den Kopf?
Ich könnte jetzt sagen: „Ich kann alles und weiß alles, dass wird nichts Besonderes.“ Aber für mich ist jeder Dienst und auch Einsatz immer etwas Besonderes. Ich freue mich sehr darauf und gleichzeitig habe ich großen Respekt.

Welche/n Tipp/s kannst Du neuen Azubis für Ihre Ausbildungszeit mit auf den Weg geben?
Auch wenn es mal nicht so läuft: Dann meckert und schimpft; von mir aus weint auch, aber dann macht weiter.

 

salome-joachim.png

Joachim Salomé

Abteilungsleitung Rettungsdienstausbildung

Telefon : 05037 9711-0
Fax : 05037 9711-30

j.salome(at)asb-nienburg.de

ASB-Kreisverband Nienburg

Nienburger Straße 40
31547 Rehburg-Loccum