Die Vorsorgevollmacht

In der Vorsorgevollmacht kann eine Person bestimmt werden, die im Falle einer Ent­schei­dungs­un­fäh­ig­keit des Vollmachtgebers, seinen Willen vertritt und bestimmte Aufgaben für ihn erledigt.

Die Erteilung einer Vorsorgevollnacht setzt absolutes und grenzenloses Vertrauen zum Bevollmächtigten voraus und sollte nicht leicht­fer­tig erteilt werden.
Foto: ASB/W. Krüper

Dies setzt absolutes und grenzenloses Vertrauen zum Bevollmächtigten voraus und sollte nicht leicht­fer­tig erteilt werden.

Die zentrale Voraussetzung für eine Rechtswirksamkeit der Vorsorgevollmacht ist, dass der Voll­macht­ge­ber zum Zeitpunkt der Ausstellung voll geschäftsfähig ist.

Entsprechend des Bürgerlichen Gesetzbuches hat eine Vorsorgevollmacht prinzipiell Vorrang vor ei­ner durch Gerichtsbeschluss angeordneten Pflichtbetreuung.

In der Vollmacht kann im Einzelnen festgelegt werden, für welche Aufgabenbereiche sie gilt und wel­che Befugnisse der Bevollmächtigte haben soll. So kann eine Vorsorgevollmacht den Be­voll­mäch­tig­ten zur Regelung des Vermögens, zur Einwilligung in freiheitsentziehende Unterbringung oder die gerichtliche Vertretung im Sinne des Vollmachtgebers berechtigen.

Formulierungen zur Bewilligung bestimmter medizinischer Maßnahmen finden sich dagegen üb­lich­er­wei­se eher in eine Patientenverfügung. Es ist daher nicht nur ratsam beide Dokumente im Sin­ne einer gegenseitigen Ergänzung anzufertigen, sondern auch in der Vorsorgevollmacht da­rauf hinzuweisen, dass der Bevollmächtigte an eine Patientenverfügung gebunden ist.

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