Wenn Menschen nicht gut laufen können,...

Fahrdienst bietet bequeme Beförderung im Tragestuhl an

Ab sofort bietet der Fahrdienst neben sitzenden Beförderungen und Rollstuhltransfer auch Fahrten im Tragestuhl an. Das ist für Patienten, die nicht mehr (gut) laufen können, eine komfortable Alternative zum Krankentransportwagen.

Foto: ASB/A. Diekmann

Voraussetzungen für die Fahrt mit dem ASB-Fahrdienst sind, dass die Fahrgäste während der Fahrt keine medizinisch-fachliche Begleitung benötigen und keine infektiöse Erkrankung haben. Angemeldet werden können die Fahrten direkt beim ASB unter der kostenfreien Service-Nummer (0800) 97 11-112.

Entlastung des kommunalen Rettungsdienstes

„Unser so genannter unqualifizierter Krankentransport ist eine Entlastung für den kommunalen Rettungsdienst“, erklärt Jens Sewohl. Der ASB-Geschäftsführer leitet seit langem den Rettungsdienst des ASB im Landkreis Nienburg und hat beobachtet: „In den letzten Jahrzehnten sind die Fahraufträge für die Krankentransportwagen, die zum Rettungsdienst gehören, stetig mehr geworden.“ Sehr häufig handele es sich aber um Patienten, die „nur“ gehbehindert sind, aber eben keiner medizinisch-fachlichen Betreuung während der Fahrt bedürften. „Das wirkt sich auf die Wartezeiten aus; vor allem für Patienten, die die Ausstattung und die fachliche Besatzung eines Krankentransportwagens wirklich benötigen“, meint er.

Den Grund hierfür sieht Sewohl vor allem darin, dass viele ältere Menschen heute auf sich allein gestellt sind, weil Angehörige entfernt wohnen oder beruflich eingebunden sind. Darüber hinaus werden die Menschen immer älter und so gibt es auch immer mehr, die Unterstützung brauchen.

Jetzt können auch Treppen überwunden werden

 „Anders als bisher können wir nun auch Patienten aus hochgelegenen Wohnungen befördern, die nur über Treppen erreichbar sind und Räume erreichen, die über keinen Fahrstuhl verfügen“, freut sich Fahrdienstleiterin Daniela Binder.

Wichtig: Transportschein und Genehmiung der Krankenkasse muss vorliegen

Sie weist darauf hin, dass ein korrekt ausgefüllter, abgestempelter und vom Arzt unterzeichneter Transportschein und eine Genehmigung der Krankenkasse vorliegen muss, wenn man die Fahrt nicht privat bezahlen möchte.

Wir sind flexibel, wenn die Nachfrage steigt

Insgesamt zwei Tragestühle hat der ASB erst einmal angeschafft. Die Fahrzeuge werden jeweils mit zwei speziell geschulten und erfahrenen Mitarbeitern besetzt. „Wir schauen jetzt, wie der Bedarf ist oder sich in den nächsten Wochen entwickelt“, erzählt Sewohl. Fahrzeug- und Personalkontingent würden dann flexibel angepasst, meint er.

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Daniela Binder

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