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Pflegedienstleitung Hella Bösel nach 14 Jahren in den Ruhestand verabschiedet

Am Ende liefen doch die Tränen.

Mit einer kleinen, emotionalen Feier verabschiedeten jetzt die Gäste der ASB-Tagespflege Stolzenau und ihre Kollegen, die langjährige Pflegedienstleiterin Hella Bösel in den Ruhestand. Jeder Tagesgast überbrachte einen persönlichen Wunsch und eine Rose. Beim Abschiedslied liefen die Tränen.

Als wir vor 14 Jahren die Tagespflege Stolzenau als eine der ersten Einrichtungen dieser Art in der ganzen Region eröffneten, befand sie sich in den umgebauten Räumen einer Unterkunft der ehemaligen Holländer-Kaserne auf dem so genannten „Siedlerhof“ an der Bürgermeister-Heuvemann-Str. 14.

Nach längerer Anlaufphase läuft es einfach.

Hella Bösel, die von der ersten Minute an mit dabei war, erinnert sich: „Wir haben bei 0 angefangen und mussten der Öffentlichkeit erst einmal erklären, was eine Tagespflege für Senioren überhaupt ist.“

Die Teammitglieder kannten sich vorher nicht. Auf Erfahrungen konnte nicht zurückgegriffen werden und von Qualitätsmanagement sei noch gar keine Rede gewesen. Am 07.07.2007 fand der feierliche Festakt statt, am 09. Juli startete der Tagespflegebetrieb mit 7 Tagesgästen.

Was dann folgte, beschreibt Hella Bösel als eine „längere Anlaufphase“. Das Team habe sofort gut funktioniert. Die komplette Auslastung konnte erst rund 2 Jahre später erreicht werden, „aber seit dem läuft’s einfach“, freut sie sich.

"Früher wurde gegessen, was auf den Tisch kommt..."

Die permanent gefüllte Warteliste war einer der Gründe für den Neubau und die Vergrößerung der Tagespflege am Schmiedeweg, die am 04. Dezember 2017 in Betrieb genommen wurde. „Inzwischen ist es schon die 2. Generation, die unsere Tagespflege besucht“, erzählt Hella Bösel. Auf die Frage danach, was sich in den Jahren verändert hat, lächelt sie: „Früher wurde gegessen was auf den Tisch kommt, heute sind die Gäste anspruchsvoller geworden.“

"Ich bin keinen Tag ungern zur Arbeit gekommen..."

Beim Rückblick auf Ihre Zeit als Pflegedienstleitung sagt sie: „Ich bin nicht einen Tag ungern zur Arbeit gekommen und ich würde es immer wieder so machen.“ Eine schöne Bilanz. Und trotzdem wird sie erst einmal nicht zu Besuch kommen. „Ich freue mich, wenn der Kontakt zu den Kollegen bestehen bleibt, aber das Team muss mit der neuen Leitung jetzt den eigenen Weg finden und das werden sie auch schaffen.“

Jetzt muss ich nichts mehr.

In den Ruhestand begleite sei vor allem das Gefühl, dass sie jetzt nichts mehr muss, erzählt Hella Bösel und dass will sie gemeinsam mit Ihrem Mann genießen. Den Tag in Ruhe beginnen, das eigene Leben planen, alles was geht machen, Freude treffen, Rad fahren und die Kinder öfter sehen, das alles hat sie sich erstmal vorgenommen. „Und dann mal kucken was kommt.“

Eine Tanne im Tagespflege-Garten bleibt zur Erinnerung

Zum Abschied hat sie mit der Unterstützung Ihres Mannes eine Tanne in den Tagespflege-Garten gepflanzt. Direkt in das Steinbeet, so dass die Gäste sie von der Terrasse aus, aber auch aus dem Aufenthaltsraum sehen können. „Und zu Weihnachten soll eine Lichterkette dran“, sagt sie.

Wir wünschen Hella Bösel einen guten Start in den Ruhestand, alles Gute für diesen neuen Lebensabschnitt, aber vor allem viel Gesundheit.

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