Gebäudeansicht der ASB-Kreisgeschäftsstelle in Rehburg-Loccum an der Nienburger Straße 40
Nico Lorenz ist jetzt Fachwirt im Gesundheitswesen

In rund 10 Jahren vom Azubi zum Vorgesetzten

01.07.2022 // Eigentlich wollte er nur sein Anerkennungsjahr zum Rettungsassistenten beim ASB-Kreisverband Nienburg machen und dann schnell wieder in seine Heimat im Osten Deutschlands zurückkehren. Inzwischen ist Nico Lorenz rund 10 Jahre beim ASB-Kreisverband Nienburg und trägt als Rettungsdienstleiter die Verantwortung für vier Rettungswachen, 8 täglich zu besetzende Fahrzeuge und 80 Einsatzkräfte. Ganz nebenbei hat er heute auch noch seine Weiterbildung zum Fachwirt im Gesundheitswesen erfolgreich bestanden.

So schick sieht man ihn nur selten. Eigentlich kennen wir Nico nur in Rettungsdienst-Montur oder ihn grellfarbigen T-shirts. 

Foto: ASB/J. Sewohl

Das erste Mal, dass ein unbefristeter Vertrag abgelehnt wurde

Jens Sewohl erinnert sich noch genau: „Als Nico 2012 zum Vorstellungsgespräch kam, stimmte die Chemie gleich.“ Direkt nach seinem Anerkennungsjahr hat er ihm eine unbefristete Anstellung als Rettungsassistent angeboten. „Das war das erste Mal in meiner Zeit als Geschäftsführer, dass ein unbefristetes Angebot abgelehnt wird“, so Jens.
Nico Lorenz ziert sich. Er will immer noch zurück in die alte Heimat und lässt sich zunächst nur auf einen befristeten Jahresvertrag ab dem 01. Mai 2013 ein.

Die Überzeugungsphase dauert aber nicht lange und schon im November wird der Vertrag auf unbefristet umgestellt.

Nico auf der Überholspur

Dann startet Nico durch. Es folgt die Weiterbildung zum Qualitätsmanagementbeauftragten und im Januar 2017 wird er zum Rettungsdienstleiter befördert. „Das ist ein Job mit vielen Herausforderungen, den man wirklich machen wollen muss“, weiß Jens Sewohl.
Es bedeutet Ansprechpartner für alle Belange rund um den Rettungsdienst zu sein, der nicht mal eben vorübergehend schließen kann, weil zum Beispiel viele Mitarbeiter krank sind und das oft auch zu Tageszeiten, zu denen normale Mitarbeiter – mit Recht – das Diensthandy ausschalten.

„Der Schritt vom Kollegen zum Vorgesetzten ist ein Spagat“, weiß Jens Sewohl aus eigener Erfahrung. Gleichzeitig die verschiedenen Interessen zu vertreten und sich dabei selbst treu zu bleiben, sei nicht einfach, meint er in Erinnerung seines Werdegangs vom Zivildienstleistenden zum Kreisgeschäftsführer.

Beruf(ung) gefunden

Nico hat in seinem Beruf eine Berufung gefunden. Auch die Verdopplung des Rettungsdienstes von 2 auf 4 Wachen nach der Rettungsdienstausschreibung 2015 schreckt ihn nicht ab. Es vergeht kaum ein Tag, an dem man ihm nicht an irgendeinem Standort über den Weg läuft. Und weil das alles noch nicht ausreicht, beginnt er 2019 berufsbegleitend (!) die Weiterbildung zum Fachwirt im Gesundheitswesen, die er heute erfolgreich abgeschlossen hat.

Dazu gratulieren wir von Herzen und freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit.

Das letzte Wort hat aber der Chef und Nicos Freund. „Es ist wirklich schön zu sehen, wie sich Menschen mit einem Herzen am rechten Fleck weiterentwickeln und ich bin sehr stolz darauf, dass ich Nico dabei begleiten darf“, verrät Jens Sewohl.

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Nico Lorenz

Rettungsdienstleitung

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ASB-Kreisverband Nienburg

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