Gebäudeansicht der ASB-Kreisgeschäftsstelle in Rehburg-Loccum an der Nienburger Straße 40
#asbkältehilfe 2021

5. bundesweite Kältehilfeaktion des ASB Deutschland: Wir waren wieder dabei.

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) setzt sich gerade in Zeiten von Corona für Obdachlose ein und führte seine Kältehilfeaktion gestern zum fünften Mal in Folge durch. Bundesweit verteilten Helferinnen und Helfer des ASB Schlafsäcke, Hygieneartikel und Händedesinfektionsmittel an obdachlose Menschen. Auch wir waren wieder dabei.

Susanne Leins und Anke Diekmann bei der Übergabe der Kältehilfesets 2021

Foto: ASB/M. Koch

Zusammenarbeit hat Tradition

Pressesprecherin Anke Diekmann übergab gestern gemeinsam mit Ihrem Kollegen Michael Koch 20 Schlafsäcke und ebenso viele Hygienesets an Susanne Leins von der Ambulanten Wohnungslosenhilfe der Diakonie in der Kreisstadt.

„Diese Zusammenarbeit hat schon Tradition“, sagte Anke Diekmann. Schon bei der ersten Kältehilfeaktion 2018 des ASB hätten sich die Samariter entschieden, mit der Ambulanten Wohnungslosenhilfe zusammen zu arbeiten, damit die Hilfe auch genau dort ankomme, wo sie wirklich gebraucht werde, so die Pressesprecherin.

Seitdem hat die Einrichtung in Nienburg insgesamt 110 Kältehilfesets erhalten.

Diese Hilfe kommt an, wo sie wirklich gebraucht wird.

„Wir freuen uns riesig über diese Unterstützung des ASB und sind sehr dankbar“, so Susanne Leins und versichert, dass sie einen genauen Blick darauf hat, wer die Unterstützung bekommt. „Wenn ein Klient zum dritten Mal innerhalb kürzester Zeit erklärt, den Schlafsack verloren zu haben, dann bekommt er eben keinen neuen mehr, sondern einen gereinigten Gebrauchten.“

Wohnungslosenhilfe zieht nächstes Jahr in die Lange Straße um.

Ob am Ende alle Hilfesets noch in diesem Jahr von der Bahnhofstraße aus verteilt werden, vermag Susanne Leins nicht zu sagen. Es ist aber wahrscheinlich, dass einige Kartons mit umziehen, wenn die Ambulante Wohnungslosenhilfe voraussichtlich Anfang Februar 2022 in die ehemaligen Räume des Blickpunkts Nienburg am Anfang der Langen Straße am Spargelbrunnen umsiedelt. „Das ist ein Schritt, der schon lange nötig war, aber durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie beschleunigt wurde“, verrät Leins.

ASB und Wohnungslosenhilfe sprechen auch beim Impfen die gleiche Sprache.

Bisher ist die Ambulante Wohnungslosenhilfe in einer ehemaligen 4-Zimmer-Wohnung in der Nähe des Bahnhofs untergebracht. Durch die Corona-Auflagen, die Susanne Leins und Ihre Kollegin Pia Thijsen konsequent einhalten, wurde das Angebot hier sehr schnell stark eingeschränkt. Offenes Frühstück oder ein gemeinsames Kochen waren schnell nicht mehr möglich. Nicht nur deshalb, setzt sich Susanne Leins auch zielstrebig und ganz pragmatisch für die Impfung der Wohnungslosen ein. „Ich bin absolute Impfbefürworterin und wer dabei nicht mitmacht, der wird draußen auf der Bank beraten“, betont sie. Impfwillige begleitet sie dann auch gerne mal direkt zur Spritze in der Hausarztpraxis Nienburg Nord. Dadurch seien es inzwischen nicht einmal mehr eine Handvoll der regelmäßigen Besucher, die nicht geimpft seien, so Leins.

Auch bei diesem Engagement sprechen ASB und Wohnungslosenhilfe also eine gemeinsame Sprache.

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Anke Diekmann

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