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Gebäudeansicht der ASB-Kreisgeschäftsstelle in Rehburg-Loccum an der Nienburger Straße 40
Verbandsrichtlinie verabschiedet:

ASB verabschiedet Richtlinie zum Umgang mit rechtsextremen Positionen

Köln, 24.04.2024 / Der Bundesausschuss des Arbeiter-Samariter-Bundes Deutschland e.V. (ASB) hat eine Richtlinie zum Umgang mit menschenfeindlichen und rechtsextremen Positionen und Parteien verabschiedet. Damit positioniert sich der Verband klar gegen das Erstarken demokratiefeindlicher Tendenzen und regelt den innerverbandlichen Umgang damit.

Festgeschrieben wurden die Unvereinbarkeit eines ASB-Mandats und Mitgliedschaft in gesichert rechtsextremen Organisationen, die Unvereinbarkeit von Ehrenamt und Mitarbeit im ASB und rechtsextremistischer Agitation sowie die Unvereinbarkeit der direkten oder indirekten Zusammenarbeit mit rechtsextremen Organisationen und Parteien.

„Der ASB wendet sich gegen jede Form von Extremismus und Menschenfeindlichkeit. Wir treten diesen Entwicklungen immer dann energisch entgegen, wenn sie die Demokratie, das friedliche Zusammenleben und die verfassungsmäßige Ordnung in unserem Land bedrohen“, erklärt der ASB-Bundesvorsitzende Knut Fleckenstein.

Der ASB fühlt sich der Tradition humanistischer Ideale wie Mitmenschlichkeit und der Anerkennung gleicher Würde und Rechte aller Menschen bei ihrer gleichzeitigen Verschiedenheit verpflichtet. Dabei gilt die Vielfalt als Wert an sich. „Wo es uns gelingt, Vielfalt zu fördern und wertzuschätzen, gelingt es uns, unsere Mission überzeugend und nachhaltig umzusetzen. Unsere Aufgabe ist die gelebte soziale Verantwortung für unsere Mitmenschen und unser Gemeinwesen, die in unserer Hilfe zum Ausdruck kommt“, so der ASB-Bundesvorsitzende weiter. 

Seit einigen Jahren werden die freiheitlich demokratische Grundordnung und das friedliche Zusammenleben in unserem Land insbesondere durch rechtsextreme Organisationen und Parteien herausgefordert und bedroht. Da Humanismus und völkischer Nationalismus nicht zusammenpassen, muss sich der ASB diesen Herausforderungen und Bedrohungen stellen. „Gelebte soziale Verantwortung ist für uns ein umfassender Auftrag, der unsere Hilfen und Angebote vor Ort genauso umfasst wie die Bekämpfung von Fluchtursachen im Ausland oder den Schutz flüchtender Menschen und die Hilfe bei der Integration Geflüchteter. Mut zur Mitmenschlichkeit ist für uns keine Frage des Ortes“, betont Knut Fleckenstein.

 

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