Wünschewagen war zu Gast in Rehburg

Unsere Mitarbeiter spenden 700 Euro für den Wünschewagen

Gestern war der Wünschewagen Niedersachsen bei uns zu Gast in Rehburg. Der Grund: Mehr als 20 unserer Mitarbeiter interessieren sich für die ehrenamtliche Mitarbeit bei diesem Herzensprojekt. Für sie gab es eine Informationsveranstaltung. Bei dieser Gelegenheit überreichte Jens Sewohl einen symbolischen 700-Euro-Schein. Die Gelder stammen aus einer Weihnachts-Spendenaktion unter unseren Mitarbeitern.

Manchmal gibt es Herzenswünsche, zu denen das Leben eigentlich keine Zeit mehr lässt: Noch einmal das Meer sehen. Ein letztes Mal die Lieblingsband erleben oder mit dem Lieblingsfußballverein im Station fiebern. Mit dem ASB-Wünschewagen Niedersachsen können sie jetzt vielleicht doch noch in Erfüllung gehen.

Der Wünschewagen bringt Menschen in ihrer letzten Lebensphase noch einmal – gemeinsam mit der Familie und oder einem anderen Vertrauten – an Ihren Sehnsuchtsort. Das Ziel bestimmt allein der „Reisende“ und Kosten entstehen dabei weder ihm noch seinen Begleitpersonen. Denn der Wünschewagen ist ein Ehrenamtsprojekt. Wenn er auf den Straßen unterwegs ist, sind sie immer an Bord: Die ehrenamtlichen „Wunscherfüller“.

Bei Wunschfahrten steht die Freude über das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund

Sie waren auch der Grund dafür, dass das Fahrzeug, das in Hannover stationiert ist, gestern mit Marc-Oliver Berndt und Tabata Fischer in Rehburg-Loccum zu Gast war. 20 Freiwillige vom ASB-Kreisverband Nienburg, die sich für die Mitarbeit an dem Herzensprojekt interessieren, lauschten den emotionalen Erzählungen Marc-Oliver Berndt.
Der Wünschewagen-Koordinator ist bereits mehrfacher „Wunscherfüller“ und erzählte: „Bei diesen Fahrten steht gar nicht so sehr die Krankheit oder die Traurigkeit im Vordergrund, sondern vielmehr die Freude über das gemeinsame Erlebnis, den schönen Tag.“ Manche Fahrgäste schöpften so viel Energie, dass sie abends auf eigenen Beinen aus dem Auto steigen, obwohl sie die Reise im Rollstuhl angetreten hätten. „Anderen sieht man die Anstrengungen deutlich an“, meint er. Das sei ganz unterschiedlich und abhängig vom Gesundheitszustand. „Allen ist aber gemeinsam, dass sie am Ende dankbar und zufrieden seien“, so Berndt, der auch auf die vielfältigen Fragen einging, die den Mitarbeitern des ASB auf der Seele brannten.

Mitarbeiter spenden 700 Euro für den Wünschewagen

Bevor die Rehburger den Wagen selbst besichtigten, hatte ASB-Geschäftsführer Jens Sewohl noch eine besondere Überraschung für das Team aus Hannover. Stolz überreichte er einen symbolischen 700-Euro-Schein. Das Geld stamme aus einer Weihnachts-Spendenaktion unter den Mitarbeitern des ASB-Kreisverbandes Nienburg, die von den Eltern einer Mitarbeitern noch um 150 Euro aufgestockt worden waren. „Ein tolles Ergebnis und ein weiterer Wunsch der erfüllt werden kann“, freute sich Marc-Oliver Berndt. Eine Reise mit dem Wünschewagen kostet im Schnitt zwischen 500 und 700 Euro.

"Wunscherfüller" werden gut vorbereitet

Für alle rehburger Samariter, die sich nach diesem Überblick tatsächlich für die Mitarbeit beim Wünschewagen Niedersachsen entscheiden, steht in den nächsten Wochen eine Helferschulung an. Darin werden sie sorgfältig auf den Einsatz vorbereitet. Damit sie durch ihr Engagement ein letztes Lächeln auf die Gesichter Sterbenskranker zaubern können.

Mehr Infos, Wunschanfragen und eine Möglichkeit zur Online-Spende unter: www.wünschewagen.de

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Anke Diekmann

Referentin für Markting, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Multiplikatorin Der Wünschewagen Niedersachsen

Telefon : 05037 9711-16
Fax : 05037 9711-24

a.diekmann(at)asb-nienburg.de

ASB-Kreisverband Nienburg

Nienburger Straße 40
31547 Rehburg-Loccum

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