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Gebäudeansicht der ASB-Kreisgeschäftsstelle in Rehburg-Loccum an der Nienburger Straße 40
12. September / 11-16 Uhr / Tag der offenen Tür

Entdecke die neue Rettungswache in Steimbke

07.09.2026 // Wo Hilfe beginnt – und wo sie für einen Moment durchatmen kann: Wie sieht ein Rettungswagen eigentlich von innen aus? Was passiert hinter den Türen einer Rettungswache, wenn gerade kein Einsatz läuft? Und wie gut muss ein Rettungsteam vorbereitet sein, bevor es mit Blaulicht losfährt? Die Antworten darauf gibt es am Samstag, 12. September, beim Tag der offenen Tür in der neuen ASB-Rettungswache Steimbke.

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Unsere Auszubildenden freuen sich gemeinsam mit Nico Eickhoff (in blau) auf Samstag und viele spannende Gespräche.

Foto: ASB/A. Diekmann

Von 11 bis 16 Uhr öffnen wir unsere Türen und laden Sie herzlich ein, die neue Wache kennenzulernen, einen Rettungswagen aus nächster Nähe zu entdecken und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, die hier rund um die Uhr für andere da sind.

Kommen Sie vorbei, schauen Sie sich um und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der modernen Notfallrettung.

Tag der offenen Tür auf einen Blick

  • Samstag, 12. September 2026
  • 11:00 bis 16:00 Uhr
  • ASB-Rettungswache Steimbke, Altes Ölfeld 7
  • Führungen durch die neue Rettungswache
  • Rettungswagen hautnah erleben
  • Mitmachangebot „ASB SCHOCKT“
  • Ersthelfer-App für den Landkreis Nienburg kennenlernen
  • AED selbst ausprobieren
  • Hüpfburg für Kinder
  • Bratwurst und kühle Getränke

    Was passiert eigentlich hinter den Türen einer Rettungswache?

    Wenn ein Rettungswagen mit Blaulicht und Martinshorn die Wache verlässt, zählt jede Sekunde. Für die Menschen, die ihn besetzen, gehört dieser Moment zum Alltag. Doch eine Rettungswache ist viel mehr als ein Ort, an dem Rettungswagen stehen. Hier wird gearbeitet, gelernt, trainiert, gegessen, gelacht, geschlafen und auf den nächsten Einsatz gewartet. Und vor allem ist die Wache der Ort, an den unsere Rettungskräfte nach einem oft körperlich und emotional fordernden Einsatz zurückkehren.

    Seit dem 30. Juni ist genau dafür die neue ASB-Rettungswache an der Straße „Altes Ölfeld“ in Steimbke in Betrieb.

    Nach mehr als zehn Jahren an der bisherigen Wache an der Hauptstraße beginnt damit ein neues Kapitel für das Rettungsdienst-Team in Steimbke. Beim Tag der offenen Tür können Sie selbst entdecken, was die neue Wache so besonders macht.

    Ein Arbeitsplatz, der an die Menschen denkt

    Bei der Planung der neuen Rettungswache ging es deshalb nicht nur um moderne Technik und funktionale Räume. Im Mittelpunkt standen auch die Menschen, die hier Tag und Nacht ihren Dienst tun. „Unsere Mitarbeitenden erleben im Einsatz Situationen, die körperlich und emotional sehr fordernd sein können. Umso wichtiger ist es, dass sie danach an einen Ort zurückkehren, an dem sie sich wohlfühlen“, sagt unser Geschäftsführer Jens Sewohl.

    Und so fühlt sich die neue Wache an vielen Stellen tatsächlich eher wie ein Zuhause auf Zeit als wie ein klassischer Arbeitsplatz an. Ein heller Aufenthaltsraum mit Sofas, Esstisch, Küche und Fernseher bietet Raum für gemeinsame Pausen. Zwei separate Ruheräume ermöglichen Rückzug, wenn zwischen den Einsätzen einfach einmal Ruhe gebraucht wird.

    Auch die täglichen Abläufe wurden genau durchdacht. Umkleiden und Duschen befinden sich unmittelbar an der Fahrzeughalle. Nach einem Infektionstransport können sich die Einsatzkräfte dort direkt umziehen und duschen, ohne andere Bereiche der Wache durchqueren zu müssen.

    Viele dieser Details sieht man von außen nicht. Genau deshalb lohnt sich ein Blick hinter die Türen.

    Alles griffbereit, wenn es darauf ankommt

    Natürlich muss eine Rettungswache vor allem eines sein: funktional. Wenn ein Notruf eingeht, darf keine Zeit verloren gehen. Medikamente, medizinisches Material und Ausrüstung müssen schnell erreichbar sein. Die eigens angefertigten Möbel im Medikamenten- und Desinfektionsbereich sind deshalb so gestaltet, dass alle Mitarbeitenden problemlos an die benötigten Materialien gelangen. Auch Dienstkleidung, Schlafsachen und Bettwäsche haben ihren festen Platz. Lieferungen können über einen separaten Zugang angenommen werden – auch dann, wenn das Team gerade im Einsatz ist. In der Fahrzeughalle stehen zwei Rettungsfahrzeuge bereit. Eines davon ist regulär im Einsatz, das zweite dient als Reserve und sorgt dafür, dass die Einsatzbereitschaft auch in besonderen Situationen gewährleistet werden kann.

    Wie das alles zusammenspielt, können Besucherinnen und Besucher beim Tag der offenen Tür selbst sehen.

    Nicht nur zuschauen – selbst ausprobieren

    Beim Tag der offenen Tür darf ausdrücklich mitgemacht werden. Unter dem Motto „ASB SCHOCKT“ zeigen wir die Ersthelfer-App für den Landkreis Nienburg und geben Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, den Umgang mit einem AED (Automatisierten Externen Defibrillator) selbst auszuprobieren. Denn wenn ein Mensch plötzlich zusammenbricht und keinen normalen Kreislauf mehr hat, können die ersten Minuten entscheidend sein. Bis der Rettungsdienst eintrifft, können Ersthelferinnen und Ersthelfer bereits wichtige Maßnahmen einleiten.

    Erste Hilfe kann jeder – und manchmal kann genau das den entscheidenden Unterschied machen.

    Wie einfach es sein kann, einen AED einzusetzen und im Ernstfall zu helfen, können Sie bei uns selbst ausprobieren.

    Ein Ort zum Lernen

    Die neue Rettungswache ist nicht nur Arbeitsplatz, Rückzugsort und Einsatzstandort. Im Obergeschoss befindet sich ein moderner Seminarraum. Denn gute Hilfe braucht gutes Wissen – und regelmäßiges Training. Hier finden künftig öffentliche Erste-Hilfe-Schulungen ebenso wie interne Trainings- und Ausbildungsveranstaltungen statt. Der großzügige Raum verfügt über eine eigene Küchenzeile, einen Getränkekühlschrank und separate Sanitärräume für die Teilnehmenden. Damit wird die Rettungswache auch zu einem Ort des Lernens und des Austauschs.

    Menschen, die anderen helfen, müssen selbst immer wieder lernen, trainieren und ihr Wissen weitergeben.

    Nachhaltig gebaut, regional umgesetzt

    Auch beim Gebäude selbst wurde auf Nachhaltigkeit geachtet. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach produziert eigenen Strom. Eine Wärmepumpe sorgt für die Beheizung, und auf dem Gelände stehen Ladesäulen für Elektrofahrzeuge zur Verfügung. Umgesetzt wurde das Projekt gemeinsam mit regionalen Partnern. Besonders die Firma Kühn Massivbau aus Rehburg hat den Bau als zuverlässiger Partner begleitet. „Natürlich gab es auch Herausforderungen. Aber genau dafür braucht man gute Partner. Wir sind sehr froh, dass wir dieses Projekt gemeinsam mit regionalen Unternehmen realisieren konnten“, sagt Jens Sewohl.

    Rund um die Uhr bereit

    In Steimbke sind rund 45 Mitarbeitende des Rettungsverbundes Hoya-Steimbke tätig. Rund um die Uhr sind zwei Einsatzkräfte vor Ort und bereit, wenn Hilfe benötigt wird. Die neue Wache schafft dafür optimale Voraussetzungen: Für unsere Mitarbeitenden, für eine moderne Ausbildung – und vor allem für die Menschen in der Region. Denn wenn Hilfe gebraucht wird, muss sie schnell kommen. Und dafür braucht es Menschen, die bereit sind. Eine gute Ausstattung. Gute Arbeitsbedingungen. Und einen Ort, an dem all das zusammenkommt.

    Jetzt öffnen wir die Türen für Sie

    Eine Rettungswache ist normalerweise ein Ort, an dem man nur vorbeifährt – wenn man sie überhaupt bewusst wahrnimmt. Mit Blaulicht geht es hinein. Und genauso schnell wieder hinaus.

    Am Samstag, 12. September, möchten wir das ändern.

    Wir öffnen unsere Türen und zeigen Ihnen, wo Hilfe beginnt. Schauen Sie sich unsere neue Rettungswache an. Werfen Sie einen Blick in den Rettungswagen. Lernen Sie unsere Mitarbeitenden kennen. Stellen Sie Ihre Fragen. Probieren Sie selbst aus, wie ein AED funktioniert. Und bringen Sie gerne die ganze Familie mit: Für unsere kleinen Gäste gibt es eine Hüpfburg, für alle anderen Bratwurst und kühle Getränke.

    Wir freuen uns auf Sie!

    Samstag, 12. September 2026 | 11:00–16:00 Uhr
    ASB-Rettungswache Steimbke | Altes Ölfeld 7

    Kommen Sie vorbei. Lernen Sie uns kennen. Und entdecken Sie, wo Hilfe beginnt.

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    Nico Lorenz

    Rettungsdienstleitung, Beauftragter für Medizinproduktesicherheit

    Tel.: 05037 9711-0
    Fax: 05037 9711-30

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    ASB-Kreisverband Nienburg

    Nienburger Straße 40
    31547 Rehburg-Loccum

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