Baubeginn voraussichtlich noch in diesem Jahr.

Neue Rettungswache und Tagespflege entstehen in Hoya

Noch in diesem Jahr sollen die Bagger anrollen. Nur rund 500 m von unserer aktuellen Rettungswache entstehen auf dem ehemaligen Krankenhausgelände in Hoya zwei neue ASB-Gebäude: Eine Rettungswache und eine Tagespflege für Senioren.

So sieht's aus: Die Zeichnungen zeigen, wie die neue Rettungswache und die Tagespflege in Hoya geplant sind.

Foto: ASB/A. Diekmann

Wie auch die regionale Presse berichtete liegt der Bebauungsplan bereits öffentlich aus. Der Bauantrag ist eingereicht.

Bestandsimmobilie setzt Grenzen: Was Neues muss her

Jens Sewohl, unser Geschäftsführer, erklärt: „Die derzeitige Rettungswache haben wir nach der Ausschreibung Ende 2015 vom DRK übernommen und bei der Stadt Hoya gemietet.“ Das sei die einfachste, schnellste und beste Lösung gewesen. Letztlich ist bei der Einrichtung einer Rettungswache auch einiges an Infrastruktur notwendig, dass von jetzt auf gleich funktionieren muss. 
Inzwischen stoßen wir bei der Anpassung der Räumlichkeiten in der Bestandsimmobilie deutlich an die Grenzen. Spätestens seit auch der ASB-Fahrdienst mit eingezogen ist, sind die Verhältnisse beengt.  

An der Rettungswache sind aktuell zwei Rettungswagen und eine Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) stationiert.  Das bedeutet, dass sich mit Praktikanten oder Auszubildenden zwischen 6 und 8 Personen 12 bis 24 Stunden diese Räume teilen. 

An allen anderen Standorten haben wir unseren Qualitätsansprüchen an ein modernes Arbeitsumfeld Rechnung getragen. „Jetzt ist es an der Zeit auch für unser Team in Hoya angenehme und zeitgemäße Bedingungen zu schaffen“, so Jens Sewohl. „Und wenn die Bagger schon dort sind, können wir auch gleich zwei Gebäude errichten“, lächelt Jens Sewohl. 

Eine pflegewissenschaftliche Analyse hat ergeben, dass eine Tagespflege für Senioren in Hoya sinnvoll ist. Außerdem zeigen die Erfahrungen in Stolzenau, wie sehr die Fachbereiche und die Mitarbeiter von der räumlichen Nähe profitieren. 

Wir fühlen uns in Hoya wohl

Notfallsanitäter Nico Eickhoff ist seit der ersten Stunde in Hoya vor Ort. Als stellvertretender Rettungsdienstleiter führt er die Rettungswache. „Großes Kompliment an die Hoyaer. Sie haben es uns wirklich leicht gemacht“, erzählt er. Die Samariter-Retter seien im Norden des Landkreises herzlich aufgenommen worden; konnten sich bereits nach wenigen Monaten heimisch fühlen. „Die Anfragen nach unseren anderen Dienstleistungen ließen nicht lange auf sich warten“, erinnert sich Nico Eickhoff. Nicht nur deshalb freut sich das Team vom Rettungsdienst, dass neben der Lebensrettung und dem Fahrdienst nun auch eine Tagespflege und die Breitenausbildung mit Ihren Erste-Hilfe-Angeboten hinzukommt. 

Erfahrungen erleichtern Planungen

Bei der Planung der Gebäude haben wir uns am Konzept in Stolzenau orientiert und neue Erkenntnisse aus dem dortigen Betrieb von unseren Kollegen aus anderen ASB-Orts- und Kreisverbänden in Niedersachsen mit eingearbeitet.  

So werden beide, die Rettungswache und auch die Tagespflege, noch etwas großzügiger gestaltet.  

In der Tagespflege entstehen 20 Betreuungsplätze. „Diese Größenordnung hat sich in Stolzenau und auch in unserer erst 2018 eröffneten Tagespflege in Rohrsen bewährt,“ so Jens Sewohl.  

Baubeginn voraussichtlich im September

Wenn alles gut läuft, kann im September mit dem Bau begonnen werden. Wir gehen von einer Bauzeit von rund 12 Monaten aus, wenn sich diese nicht durch das Corona-Virus oder durch einen harten Winter verzögert. Personen, die wissen, dass Sie zu gegebener Zeit Bedarf und Interesse an einem Platz in der Tagespflege haben, können schon jetzt unter tagespflege-hoya(at)asb-nienburg.de oder über die gebührenfreie Service-Nummer (0800) 97 11-112 Kontakt zu uns aufnehmen. 

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Jens Sewohl

Kreisgeschäftsführer

Telefon : 05037-9711-0
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Kreisgeschäftsstelle

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