Notfallvorsorge.

Notfallkarte für die Menschen im Landkreis Nienburg

Einheitliche und kostenlose Notfallkarte ist jetzt bei den Hilfsorganisationen, in der Helios-Klinik sowie in den Kommunen und im Landkreis erhältlich.

Die Rufnummer einer Vertrauensperson, Grunderkrankungen, Vorliegen einer Patientenverfügung – in einem Notfall kann wichtig sein, dass solche Daten schnell zur Verfügung stehen. Dafür soll im Landkreis Nienburg nun eine einheitliche Notfallkarte sorgen. Herausgegeben wird sie von den Hilfsorganisationen gemeinsam mit der Kreisfeuerwehr, der Helios-Klinik Nienburg sowie dem Landkreis und den Kommunen Rehburg-Loccum und Nienburg. Finanziert wurde das Projekt im Zeichen der Lebensrettung von Bollmanns Stiftung.

Schnelle Informationen im Notfall

Tagtäglich kommen Menschen, auch im Landkreis Nienburg, in lebensbedrohliche Situationen. Meist sind die Patienten dann selbst nicht mehr in der Lage dem Rettungsdienst oder Klinikpersonal und Ärzten wichtige Informationen über Ihren Gesundheitszustand, Vorerkrankungen, Allergien oder Medikamenten zu geben. Angehörige sind oft aufgeregt oder vergessen auf bedeutende Umstände aufmerksam zu machen.

Hier setzt die Notfallkarte an. In die faltbare Taschenkarte können alle wichtigen medizinischen Informationen eingetragen werden. Der dazugehörige auffällige Aufkleber weißt auf das Vorhandensein sowie den Aufbewahrungsort der Notfallkarte hin und kann an einem gut sichtbaren Ort in der Wohnung aufgeklebt werden.

Seniorenbeirat Rehburg-Loccum brachte den Stein ins Rollen.

In der Stadt Rehburg-Loccum gibt es die Karte bereits seit einem Jahr. Dort wurde sie im vergangenen März auf Initiative des örtlichen Seniorenbeirats gemeinsam mit dem Arbeiter-Samariter-Bund ins Leben gerufen.

ASB-Pressesprecherin Anke Diekmann erinnert sich: „Mit einer derart großen Nachfrage und dieser immensen positiven Resonanz haben wir nicht gerechnet, als wir mit den Karten an die Öffentlichkeit gegangen sind." Schon wenige Tage später war die erste Auflage der Notfallkarten vergriffen und ein Nachdruck in Auftrag gegeben.

Auf der Mitgliederversammlung des ASB-Kreisverbandes Nienburg zeigte sich Landrat Detlev Kohlmeier begeistert von der Notfallkarte und äußerte den Wunsch, dass diese auch kreisweit verbreitet werde. Dafür sagte er die Unterstützung des Landkreises zu.

Viele Projektpartner zeigen gemeinsam Flagge

Pünktlich zum Tag des Notrufs am 11.2. sind die Notfallkarten für den Landkreis Nienburg nun fertig geworden und ab nächster Woche an den Standorten der Projektpartner sowie in den Kommunen kostenlos erhältlich.

Der erste Kreisrat Thomas Klein freute sich: "Die Notfallkarte bringt die medinische Versorgung weiter. Ich hoffe, dass sie sich schnell im Landkreis verbreitet." Besonders begeistert zeigte er sich darüber, dass bei dem Projekt alle Hilfsorganisationen sowie die Feuerwehr, Helios und die Kommunen gemeinsam an einem Strang ziehen.

Auch die Mitarbeiter in den Rettungsdiensten wurden für die Karten sensibilisiert.

Anke Diekmann rät: „Wenn Sie noch keine Notfallkarte haben, nutzen Sie dieses Angebot und seien Sie auf den Fall der Fälle vorbereitet."
Weiterhin empfehlen die Herausgeber die Notfallkarte regelmäßig zu aktualisieren und auch dem Hausarzt zur Vervollständigung oder Korrektur gelegentlich vorzulegen.

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Anke Diekmann

Referentin für Markting, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Multiplikatorin Der Wünschewagen Niedersachsen

Telefon : 05037 9711-16
Fax : 05037 9711-24

ASB-Kreisverband Nienburg

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