Erste Hilfe für Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder

Der Berufsalltag von Erziehern, Tagesmüttern oder Lehrern dreht sich um temperamentvolle, euphorische Persönlichkeiten, die begierig darauf sind neues zu erfahren und zu entdecken. Die Gefahr, dass sich ein Kind verletzt, ist praktisch immer da. Genauso können sich aber auch Kollegen verletzen oder erkranken akut.

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und brauchen manchmal besondere Hilfe. Vor allem dann, wenn Eltern nicht da sein können.
Foto: ASB/P. Nierhoff

In Krippen, Kindergärten oder -tagesstätten, bei Tagesmüttern oder in Schulen: Überall dort wo Kinder betreut oder mit Kindern gearbeitet wird, müssen die verantwortlichen Erwachsenen für den Notfall doppelt so gut vorbereitet sein. Denn die Versorgung eines verunfallten oder erkrankten Kindes unterscheidet sich von der Hilfe, die ein Erwachsener in einer Notsituation braucht.

So spielt bei kleinen Notfallpatienten die Fürsorge eine überragende Rolle - zumal Mama und Papa nicht dabei sind. Aber auch die Handgriffe und Maßnahmen der Erste Hilfe an Kindern sind andere als die, die bei Erwachsenen angewandt werden.

Die Grundausbildung

In der Grundausbildung werden die Handgriffe der Ersten Hilfe an Erwachsenen ebenso vermittelt, wie die richtigen Notfallmaßnahmen vom Kind bis zum Teenager. Dabei setzen wir den Schwerpunkt auf die in Ihrer Einrichtung vertretenen Altersgruppen und können auf örtliche Besonderheiten Bezug nehmen. Dies sind wesentliche Vorteile gegenüber der Teilnahme an unseren öffentlichen Kursen.

Gleichwohl kann die Grundausbildung durch die Teilnahme an den öffentlichen Kurse erfolgen (Erste-Hilfe-Grundausbildung und Erste-Hilfe bei Kindernotfällen). Alternativ bieten wir Ihnen bei ausreichender Teilehmerzahl (ab 10 Personen) gern einen gesonderten Termin an. Auch eine gemeinsame Schulung mit den Mitarbeitern anderer Einrichtungen ist möglich.

Die Fortbildung

Die 9-stündige Fortbildung wiederholt das Wissen aus der Grundausbildung. Die Handgriffe werden trainiert. Der Schwerpunkt des Lehrgangs liegt auf praktischen Fallbeispielen, die auf die in der Einrichtung vertretenen Altersgruppen abgestimmt werden. Weiterhin orientieren wir uns am Wissenstand und den Wünschen der Teilnehmer.

Die Fortbildung kann ebenso entweder durch einen unserer öffentlichen Kurse oder bei ausreichender Teilnehmerzahl (ab 10 Personen) an einem gesonderten Termin stattfinden.

 

Die Kosten für die Aus- und Forbildung von Beschäftigten in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen werden auf Antrag von der zuständigen Berufsgenossenschaft bzw. dem Unfallversicherungsträger übernommen.

Formular der DGUV

Für die Kostenübernahme muss das Formular der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) eingereicht werden. Bitte bringen Sie das Formular vollständig ausgefüllt zum Lehrgang mit oder übermitteln Sie das Original vorab.

Unser Service für Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder

Zu unserem Aus- und Fortbildungsangebot für Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder gehört ein umfassendes Serviceangebot:

  • Wir bieten ihnen regelmäßige Termine an oder vereinbaren individuelle Ausbildungen; wahlweise in Ihren oder unseren Räumlichkeiten.
  • Auf Wunsch konzeptionieren wir für Ihre Einrichtung ein umfassendes Erste-Hilfe-Programm in das neben der Aus-/Fortbildung der Mitarbeiter Angebote wie die Ausbildung der Eltern und Erziehungsberechtigten und/oder der Kinder (ggf. mit Rettungswagen-Demonstration) eingebunden werden können. Denken Sie zum Beispiel an Ihre nächste Projektwoche.
  • Wir erinnern rechtzeitig und regelmäßig an die Fortbildungen und pflegen den Datenbestand rund um die Aus- und Fortbildung Ihrer Mitarbeiter/Kollegen. Ein vertrauensvoller Umgang mit Ihren Daten ist selbstverständlich.
  • Wir überprüfen auf Wunsch Ihre Verbandkästen oder das verfügbare Erste-Hilfe-Material, beraten Sie dazu und sorgen für die fachgerechte Auf- oder Neubefüllung.
  • Wir erledigen auf Wunsch die Formalitäten mit der Berufsgenossenschaft.