Krankenfahrten und Notfallrettung - Welches Auto braucht der Patient.

Manche Patienten, die zu einer medizinischen Behandlung oder wieder zurück nach Hause müssen, können aus medizinischen Gründen eigene Fahrzeuge oder öffentliche Verkehrsmittel nicht nutzen. Deshalb werden sie auf Kosten der Krankenkasse und gegebenenfalls gegen einen Eigenanteil gefahren. Doch Auto ist nicht gleich Auto und Beförderung nicht gleich Beförderung.

Die Fahrzeuge der Notfallrettung, wie Rettungs- und Notarztwagen können in lebensbedrohlichen Notfällen von Jedermann über die Notrufnummer 112 sofort alarmiert werden.
Krankenfahrten werden dagegen in der Regel durch die Mitarbeiter der behandelnden Arztpraxis, des Krankenhauses oder des Seniorenheims angefordert.

„In diesem Bereich gibt es drei verschiedene Transportarten, deren Fahrzeuge auf die jeweiligen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt sind", erklärt unser Fahrdienstleiter und Kundenberater Matthias Henze. Das sind Taxi/Mietwagen, der Behindertentransfer und der Krankentransport.

Während Taxi/Mietwagen für die sitzende Beförderung gehfähiger Patienten gedacht ist, die öffentliche Verkehrsmittel zum Beispiel aufgrund einer Erkrankung nicht nutzen können; ist der Behindertentransfer Personen vorbehalten, die im Rollstuhl gefahren werden müssen.

Der Krankentransportwagen kommt zum Einsatz, wenn Patienten liegend oder im Tragestuhl transportiert werden oder auch einer medizinischen Betreuung während der Fahrt bedürfen.Ihnen gemeinsam ist, dass ein korrekt ausgefüllter, abgestempelter und von einem Arzt unterzeichneter Transportschein und eine Genehmigung der Krankenkasse benötigt wird, wenn man die Fahrt nicht privat bezahlen möchte. Der Transportschein dient als Abrechnungsgrundlage mit der Krankenkasse.

Info-Aushang liefert schnellen Überblick - ASB-Serviceleistung

Einen guten Überblick über die Transportarten, die Bedingungen und die jeweils richtigen Kreuze auf dem Transportschein gibt unser neuer Info-Aushang, den wir in den nächsten Wochen Praxen, Krankenhäusern und Seniorenheimen zur Verfügung stellen wollen. „Dieses Angebot ist eine Service-Leistung von uns, weil wir aus eigener Erfahrung wissen, dass es manchmal nicht ganz einfach ist die Transportarten auseinander zu halten und die richtigen Kreuze zu setzen", erklärt unser Geschäftsführer Jens Sewohl.

Dabei haben die Samariter auch daran gedacht, in welchem Umfeld die Aushänge platziert werden. So stehen sie wahlweise in den Größen DIN-A4 und DIN-A3 zur Verfügung und sind laminiert und damit auch desinfektionsmittelfest.

Matthias Henze wird die Einrichtungen in den nächsten Wochen besuchen und entsprechende Aushänge überreichen. „Wenn Sie schnell Bedarf an dem Aushang haben, rufen Sie uns ruhig an", so Henze.